News

    • 23 Mai
      Wie man in Deutschland arbeitet

      Der Urteil des Europäischen Gerichtshofs sorgte vor einer Woche für Aufsehen: die Unternehmen müssen die Arbeitszeiten ihrer Angestellten in einem objektiven, verlässlichen und zugänglichen System vollständig erfassen. In der Bundesregierung wird darüber gestritten, ob daraufhin das deutsche Arbeitszeitgesetz geändert werden soll. Genauer gesagt, ob die geltenden Regeln ausreichend sind oder nicht.

      Unabhängig davon wird in Deutschland schon länger darüber diskutiert, dass die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes geändert werden sollten. Etwa die Regel, die die zwingende Pause zwischen Beginn und Ende der Arbeit mindestens 11 Stunden Pause betragen muss - Unternehmen, aber auch Arbeitnehmer wünschen sich in dieser Hinsicht mehr Flexibilität.

      Je flexibler Arbeitnehmer ihre tägliche Arbeitszeit gestalten können, desto zufriedener sind sie. Doch beinahe die Hälfte, 45 Prozent, darf ihre tägliche Arbeitszeit kaum verändern, so BAuA-Report Arbeitswelt im Wandel 2018.

      Viele Arbeitnehmer arbeiten auch sonst mehr, als sie müssen: 37 Prozent der abhängig Vollzeitbeschäftigten haben im Jahr 2010 den ihnen zustehenden Urlaub nicht komplett genommen, berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

       

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    • 14 Mai
      Zeiterfassung ist Pflicht

      Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs sollen Arbeitgeber dazu verpflichtet werden, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter zu erfassen. Alle EU-Staaten müssen dies durchsetzen und dafür entsprechende Gesetze schaffen. Nur wenn die Arbeitszeit systematisch erfasst wird, kann überprüft werden, ob sie nicht überschritten worden ist. Auch die Einhaltung der Ruhezeiten ist wichtig. 

      Da in Deutschland auch längst nicht in allen Branchen die Arbeitszeiten erfasst werden, kann dieses Urteil auch in deutschen Unternehmen große Auswirkungen haben. 

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    • 29 Apr
      Darf jeder Arbeitgeber eine Zeiterfassung einführen?

      Obwohl Stempelkarten und Stechuhren in den meisten Unternehmen der Vergangenheit angehören, ist die Zeiterfassung in vielen Betrieben noch ein Thema. 

      Heute erfolgt die Erfassung der Arbeitszeit zumeist über spezielle Software. Aber darf denn jeder Arbeitgeber eine solche Zeiterfassung einführen? Wie sind die Regeln?

      "Teilweise müssen Arbeitgeber sogar eine Regelung zur Zeiterfassung treffen", so der Fachanwalt für Arbeitsrecht Roland Gross in Leipzig. Vor allem, die Unternehmen, die an Mindestlohntarifvertragsregelung teilnehmen. Für diese Betriebe ist es eine Vorschrift, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit der Angestellten aufgezeichnet und aufbewahrt werden muss, damit die Einhaltung der Tarife jederzeit überprüft werden kann. 

      Die Einführung einer Zeiterfassung liegt im Direktionsrecht des Arbeitgeber, was bedeutet, dass er bestimmen kann, ob und wie seine Angestellten künftig ihre Arbeitszeiten dokumentieren müssen. Allerdings verfügt Betriebsrat über ein Mitbestimmungsrecht, z. B. darüber, wie die Zeiterfassung im Detail ausgestaltet sein muss.

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    • 2 Feb
      Wie effizient ist Ihre Lohnbuchhaltung?

      Gerade bei den "langweiligen" und nervigen Themen wie Lohnbuchhaltung und Zeiterfassung, die mit besonders hohem Aufwand verbunden sind, ist die effiziente Konfiguration ein sehr wichtiges Kriterium. Dieser Prozess sollte optimal eingestellt sein und möglichst stressfrei und zeitsparend ablaufen. 

      Wie gut ist Ihr Prozess der Zeiterfassung inklusive anschließender Lohnbuchhaltung organisiert? Ist Ihr Prozess schnell und unkompliziert? Vergeuden Sie nicht die wertvolle Zeit und finden Sie es heraus!

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    • 10 Jan
      Gesetzlicher Mindestlohn im Jahr 2019

      Seit dem 01.01.2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 € pro Stunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre noch festgelegt. Im Jahr 2018 ist die Bundesregierung der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission gefolgt, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Somit ist der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2019 auf 9,19 € gestiegen. Zum 1. Januar 2020 wird er auf 9,35 € aufgehoben.

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    • 3 Dez
      Gesetzlicher Mindestlohn und Branchenmindestlöhne: Was ändert sich 2019 beim Mindestlohn?

      Seit dem 1.1.2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro pro Stunde und wird, laut Mindestlohngesetz, alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Dieser Empfehlung ist die Bundesregierung im Oktober per Verordnung gefolgt. 

      Zum 01. Januar 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 9,19 Euro und zum 01. Januar 2020 - auf 9,35 Euro.

      Allerdings gelten weiterhin die Einschränkungen, für welche Gruppen der Mindestlohn nicht gilt:

      • Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
      • Auszubildene - unabhängig von ihrem Alter - im Rahmen der Berufsausbildung
      • Langzeitarbeitslose während der ersten 6 Monate ihrer Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit
      • Praktikanten in Rahmen der verpflichtenden im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung
      • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen
      • ehrenamtliche Tätige

       

      Eine Übergangsfrist, die für die Tarifverträge galt, wessen Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn vorsahen, ist inzwischen abgelaufen. Dies bedeutet, dass 2019 in keiner Branche weniger gezahlt werden darf als es der gesetzliche Mindestlohn vorsieht.

       

      Quelle: DGV Deutscher Gewerkschaftsbund

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    • 25 Sep
      Mindestlohn-Verstöße: Zoll ermittelt in 84 Fällen

      Der Zoll ermittelte in Baden-Württemberg wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz. Knapp 12% der Fälle sind auffällig gewesen. Es wurden insgesamt 767 Unternehmen kontrolliert, dabei mehr als 3.500 Arbeitnehmer befragt worden.

       

      In 416 Fällen - also bei knapp 12 Prozent der befragten Arbeitnehmer - muss genauer geprüft werden, so der Zoll. Es gebe Hinweise, dass entweder weniger als der Mindestlohn gezahlt oder Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten wurden. Weitere Überprüfungen erforderten auch die Fälle mit der illegalen Beschäftigungen von Ausländern.

       

       

      Quelle: SWR Aktuell

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    • 5 Mär
      Zeiterfassung ist keine Hexerei

      Aus dem Schwarzwald kommen nicht nur die berühmten Kuckucksuhren, sondern auch Zeiterfassungs-Systeme mit Datev-Schnittstelle und bald auch mobile GPS-Datenerfassung für Außendienstler. Reiner SCT sucht Partner, die sich in dieses umfangreiche Thema reinfuchsen können.

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    • 9 Jan
      Arbeitszeit: Wer was fordert

      Die IG Metall will mehr Geld und Anrecht darauf, die Arbeitszeit verkürzen zu können. Das verärgert die Arbeitgeber. Auch Politik und Experten haben so ihre Ideen. Ein Überblick.

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    • 1 Dez
      Mindestlohnhöhe in der Pflege steigen

      Der Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro im Westen und 10,05 Euro im Osten. Anfang 2019 und 2020 wird er nochmals erhöht. Von diesem Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, profitieren vor allem Pflegehilfskräfte. Eine entsprechende Verordnung hat das Kabinett passiert.

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    • 27 Nov
      Steigender Mindestlohn

      Neben dem gesetzlichen Mindestlohn gibt es etliche Branchen-Mindestlöhne. Diese werden von Gewerkschaften und Arbeitgebern in einem Tarifvertrag ausgehandelt und von der Politik für allgemein verbindlich erklärt. Ab Januar 2018 steigt der Branchen-Mindestlohn in einigen Branchen.

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    • 23 Nov
      Was ändert sich 2018 beim Mindestlohn?

      Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1.1.2017 8,84 Euro pro Stunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt.

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    • 7 Feb
      Überstundenregelung, Anordnung, Vergütung

      In Deutschland werden von Seiten der Arbeitnehmer jährlich Milliarden Überstunden geleistet. Da stellt sich die Frage, inwieweit von Arbeitgebern überhaupt Überstunden angeordnet werden dürfen und ob diese von ihnen vergütet werden müssen. Neben der offiziellen Anzahl an Überstunden, die die Arbeitnehmer leisten, gibt es noch eine Grauzone von nicht registrierter Überstunden – und deren Anzahl liegt sehr viel höher. Ihre praktische Bedeutung für das Erwerbsleben ist damit erheblich.

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